Das Projekt „TalenteWerkstatt - Einbindung von Jugendlichen der 8. Klasse in die Möglichkeiten der marktorientierten Berufsfelder“
Bessere Berufsvorbereitung an Schulen, Qualifizierung von Lehrkräften und Qualitätsförderung zur besseren Vorbereitung sollten Planungsfaktoren in dem durchzuführenden Projekt werden. Zahlen sprechen Fakten und die Ausbildungsabbrecherquote liegt höher als in den Jahren zuvor. Die Durchführung der „TalenteWerkstatt“ dient zur Verbesserung der Defizite im Berufsvorbereitungsbereich. Unter dem Motto „Von der Maßnahme- zur Ausbildungsreife“ ist schließlich die Kompetenzanalyse um das Aufzeigen von Neigungen und Grundqualifikationen der Kern des Konzepts. Im Ausblick auf die durchzuführenden Phasen soll eine Einbindung der Lehrkräfte bei diesem Profiling erfolgen. Die damit verbundenen Möglichkeiten erreichen eine Lehrerfortbildungsmaßnahme, die in Zukunft auch Klassen deckend ihre Erfahrungen im Kompetenzanalysebereich an Ihre Schüler weitergeben können. Die Auswertung eines Kompetenzbogens soll in Zusammenarbeit mit dem Lehrer oder der Lehrerin seiner/ihrer Klasse erfolgen um diese sehr praxisnahen Erfahrungen auch in nachfolgenden Klassen richtig einsetzen zu können. Nach Beendigung der ersten 1-3 Phasen in den oben genannten (Projektablauf) Zeiträumen werden weitere Schulen über die momentan bestehende Möglichkeit die Berufsvorbereitung an Schulen zu stärken, informiert. Zum Ende des Jahres wird es das Ziel sein, die „TalenteWerkstatt“ auch im Jahr 2011 zur Förderung von Berufsvorbereitung an Schulen für Schüler der 8. Klasse, anbieten zu können.
Zielgruppe 8. Klasse Haupt- und Realschule
Der Übergang von Schule in die Berufsausbildung ist gerade in der 8. Klasse immer wieder ein zu diskutierendes Problem unter Lehrkräften. Das Projekt „TalenteWerkstatt“ umfasst Jugendliche der 8. Klasse mit Interesse an handwerklichen Berufen oder einer anderen dualen Ausbildung, die in der Regel ab der 8. Klasse beginnen kann. Als Gruppengröße werden 8-12 Schüler pro Praxisfeld angestrebt, die klassenweise in Rotationsform die verschiedenen Praxisfelder der „TalenteWerkstatt“ durchlaufen. Das hier entstehende Profiling ist das Ziel einer berufsübergreifenden Kompetenzfeststellung. Die Schüler werden einen Deutsch- und Mathetest, EDV Test am Computer, das Berufsfeld Metall, Lager / Handel, Hauswirtschaft und Friseure / Kosmetik erproben.
TalenteWerkstatt als wichtiges Werkzeug für die Berufsvorbereitung
Die Zusammenarbeit mit Betrieben in der Berufsausbildungsvorbereitung ist nichts Neues. Betriebliche Qualifizierungsphasen sind seit langem ein fester Bestandteil von Förderkonzepten, und viele Träger haben eigene Ansätze ausgearbeitet, betriebliche Wirklichkeit in ihre Maßnahmen einzubeziehen. Schon Mitte der 90er Jahre gewannen betriebsnahe Formen der Berufsausbildungsvorbereitung in der berufsbildungspolitischen Diskussion an Bedeutung. Sie werteten den Lernort Betrieb innerhalb der Maßnahmen erheblich auf – vor allem, um die Übergangschancen von Jugendlichen in betriebliche Ausbildung oder Arbeit zu verbessern. Die Arbeitsgruppe ‚Aus- und Weiterbildung’ im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit formulierte vor einigen Jahren in ihren Leitlinien zur Weiterentwicklung der Konzepte zur Förderung berufsorientierter Jugendlichen und junger Erwachsener: „Als wichtige berufsbildungspolitische Aufgabe wird angesehen, die Ausbildungs-/Berufsvorbereitung wieder auf ihre originäre Zielsetzung zurückzuführen: die Vorbereitung….. auf die Aufnahme einer dualen Berufsausbildung möglichst in betrieblicher Form“ In der Empfehlung zur Verknüpfung von schulischer und außerschulischer Ausbildungs-/Berufs-vorbereitung und Berufsausbildung heißt es: „Betriebspraktika haben sich als ein effizienter Weg zur beruflichen Orientierung und damit letztendlich zur beruflichen Eingliederung bewährt“ Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Modellversuchsreihe und aus anderen Modellprojekten weisen auf den hohen Stellenwert der betrieblichen Berufsvorbereitung und Ausbildung für die Integration der Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit hin. So zeigt sich u. a., dass
Daher sollte schon in der Ausbildungsvorbereitung ein möglichst hoher Anteil an betrieblichen Qualifizierungsphasen vorgesehen werden. Diese Realisierung wurde durch eine Kooperation der Gesellschaft für Wirtschaftskunde, der Kreishandwerkerschaft Hanau und den Förderern der Stadt Hanau, Peter Fuld Stiftung und dem Wirtschaftsministerium für ein neues Zielgruppen orientiertes Konzept „TalenteWerkstatt“ wirklich gemacht.
Ansprechpartnerin:
GfW |
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| Daniela Grund | Tel.: 06181 5759-415 |
| Projektleitung TalenteWerkstatt | d.grund@gfw-hu-of.de |
| Internet: www.talente-werkstatt.de |
Zum Download - Pressemitteilung über die Weiterführung des Projektes als PDF
Zum Download - Überreichung des Bewilligungsbescheides als PDF
Zur Webseite der TalenteWerkstatt - Pressemitteilung des 500sten Schülers bei der "TalenteWerkstatt"